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Transport- und Transferverhalten langlebiger Radionuklide entlang der kausalen Kette Grundwasser-Boden-Oberfläche-Pflanze unter Berücksichtigung langfristiger klimatischer Veränderungen (TRANS-LARA)

Bei der Betrachtung der Langzeitsicherheit eines Endlagers für radioaktive Abfälle müssen mögliche Austritte und die Migration und Akkumulation von Radionukliden im Fernfeld berücksichtigt werden. Die Ergebnisse dieses Projektes sollen zu einem tieferen Verständnis der komplexen Mechanismen des Radionuklidtransports aus der Grundwasserzone über den Boden in die Pflanzen und damit zu verbesserten Risikoabschätzungen für die Exposition der Bevölkerung über lange Zeiträume führen. Einen wesentlichen Fortschritt bildet hierbei die Aufklärung der Aufnahmemechanismen der Radionuklide in Nutzpflanzen auf molekularer Ebene, ein Konzept, das eine über bisherige Transferfaktoren weit hinausgehende Aussagekraft erlaubt.
In Säulenversuchen und Extraktionsverfahren, bei denen die Radionuklide Iod, Technetium, sowie Americium und Plutonium in definierter chemischer Form aufgegeben werden, werden die Veränderung der Speziation und die Konzentrationen der Radionuklide in den unterschiedlichen Fraktionen bestimmt.
Die Transferfaktoren für die Aufnahme der genannten Radionuklide über den Wurzelpfad sollen für vier Nutzpflanzenarten in vier unterschiedlichen Referenzböden experimentell bestimmt werden. Auch hier wird der Einfluss der chemischen Form und Oxidationsstufe der Radionuklide untersucht.

Förderung

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung
Laufzeit: 01.09.2017 bis 31.08.2020
Förderkennzeichen: 02 NUK 051A