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Sensitivität von Trinkwasserreservoiren in Bezug auf den Eintrag von künstlichen Radionukliden (TransAqua)

Wasser als essentielle Resource ist infolge menschlicher Aktivitäten vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Auch radioaktive Stoffe können in aquatische Ökosysteme gelangen, die ungeachtet ihrer Herkunft (natürlich oder künstlich) als Kontamination betrachtet werden müssen. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts 'TransAqua' werden offene Fragen der Radioökologie in Bezug  auf die Resource Wasser bearbeitet.
In dem von uns bearbeiteten Arbeitspaket sollen die Radionuklide 3H, 14C, 36Cl, 90Sr, 129I, 239Pu/240Pu in die Stoffkreisläufe (Stoffflüsse, Inventare, Austauschzeiten, ggf. Reaktionen) der jeweiligen chemischen Elemente eingeordnet werden. Weiterhin ist eine Prüfung der Sensitivität von Trinkwasserreservoiren in Hinblick auf Radionuklideinträge und –akkumulationen vorgesehen, sowie auch der daraus resultierenden Strahlenschutzaspekte und Wirkungsketten. Darüber hinaus ist geplant, auf der Grundlage von experimentellen Ergebnissen Modelle von Trinkwassergewinnungsgebieten (Beispiele: Fuhrberger Feld, Westharztalsperren) zu erstellen und eine Langzeitsicherheitsanalyse der Entwicklung durchzuführen.

Förderung

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Laufzeit: 01.06.2013 bis 31.05.2017
Förderkennzeichen: 02 NUK 030D

Internet

Transaqua