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Bestimmung von Plutoniumisotopenverhältnissen in Bewuchs- und Bodenproben aus Japan

Durch den Unfall am Kernkraftwerk Fukushima im März 2011 wurden erhebliche Mengen an radioaktiven Nukliden, unter anderem auch geringe Mengen Plutonium, in die Atmosphäre freigesetzt. Aufgrund der hohen Toxizität des Plutoniums, der langen Halbwertzeit seiner relevanten Isotope und der sehr heterogenen Verteilung kann dies lokal eine hohe Umweltbelastung darstellen. Das Risiko einer Kontamination bei einer Rückkehr der Bevölkerung in die evakuierten Gebiete bleibt daher auch bis in ferne Zukunft bedeutend.

Im Rahmen des Projektes sollen Boden- und Pflanzenproben aus der Region des havarierten Kernkraftwerks Fukushima Daiichi mittels Alphaspektrometrie und Beschleunigermassenspektrometrie (AMS) auf ihre Plutoniumisotopenverhältnisse untersucht werden. Die Bestimmung des Isotopenverhältnisses in den Proben ermöglicht Rückschlüsse auf den Ursprung der Kontamination. Darüber hinaus sollen auch die Nuklide U-236 und I-129 untersucht werden, welche Aufschlüsse über die während des Unfalls ablaufenden Prozesse im Kern geben können.

Mitarbeiter

M.Sc. Martin Weiß

Zusammenarbeit

ETH IBP, Colorado State University