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Final ENTRIA Conference / Radioaktiver Abfall - was nun?

ENTRIA Abschlusskonferenz
ENTRIA Abschlusskonferenz

Mit dieser Frage lud das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt ENTRIA am Fr. und Sa. (29./30.9) die Öffentlichkeit ins Braunschweiger Haus der Wissenschaft ein, die Ergebnisse fünfjähriger Forschungsarbeit zu diskutieren. Das Besondere: in ENTRIA arbeiteten erstmalig in Deutschland Naturwissenschaftler, Techniker, Juristen, Sozialwissenschaftlern und Ethiker gemeinsam (d.h. interdisziplinär) daran, Lösungen für dieses „vertrackte“ (engl. „wicked“) Problem aufzuzeigen. Knapp 100 Teilnehmer, unter ihnen auch der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel,  folgten dem Aufruf und beteiligten sich an spannenden Diskussion rund um das Thema Entsorgung.
Bereits von Dienstag bis Donnerstag richtete ENTRIA eine, ebenfalls öffentliche und kostenlose, aber englischsprachige wissenschaftliche Konferenz im Steigenberger Parkhotel aus. An dieser Veranstaltung mit dem Titel „Research on Radioactive Waste Management, Ethics – Society – Technology“ nahmen über 140 Wissenschaftler aus elf Nationen teil. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Grußwort von Dr. Marcus Beiner, dem Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Er hob die Bedeutung von ENTRIA für die interdisziplinäre Forschung im Bereich Entsorgung radioaktiver Abfälle hervor und betonte ebenfalls das Interesse Niedersachsens an einem Folgeprojekt.

Zum Pressebericht der TU Braunschweig

Ausführlicher Bericht