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Angebote Abschlussarbeiten

Experimentelle Untersuchung eines Verfahrens zur zerstörungsfreien Bestimmung der Feuchtigkeit von Steinsalz (Masterarbeit)

Streckenlagerung
Streckenlagerung

Worum geht es?

In einem Endlager für hochradioaktive, wärmeentwickelnde Reststoffe ist die Überwachung der planmäßigen Entwicklung des Endlagers von Interesse. Im Falle des Wirtsgesteins Steinsalz betrifft das z.B. die Bestimmung der Feuchtigkeit des Salzes mit einem geeigneten Messverfahren.
In dieser Masterarbeit soll eine Anordnung aufgebaut werden, um eine zerstörungsfreie Messmethode zu erproben. Die Feuchtigkeit des Steinsalzes soll mit einer Neutronenquelle und  einem Detektor für langsame Neutro¬nen gemessen werden. Es sind Messungen an verschiedenen Positionen der Anordnung und für verschiedene Wassergehalte des Steinsalzes durchzuführen. Die Messungen sind auszuwerten und mit Simulationsrechnungen zu vergleichen.

Laboranteil: 75%
Publizierbarkeit:
75%

Voraussetzungen:

Gesucht wird ein/e KandidatIn mit fortgeschrittenen Kenntnissen der Kern- und Strahlenphysik (Wechselwirkungen von Strahlung mit Materie, kernphysikalische Messtechnik). Das Anforderungsprofil für diese Arbeit sind Eigenständigkeit und Begeisterungsfähigkeit für das Fach sowie die Bereitschaft für den Umgang mit HRQ-Quellen.

Geeignet für:
Master Physik, Master Maschinenbau, Master Energietechnik

Empfohlene Literatur:

J.B. Marion, J.L. Fowler, Fast Neutron Physics, Part 1: Techniques, Interscience Monographs and Texts in Physics and Astronomy (1960)
M. Visvalingam et al., The Neutron Method for Measuring Soil Moisture Content – A Review, Journal of Soil Science 23(4), 499 – 511 (1972)

Start:
ab sofort

Kontakt: Prof. Dr. Clemens Walther

Entwicklung und Optimierung von Messverfahren für Radionuklide (in geringen Konzentrationen) im Rahmen des Projektes 'TransAqua' (Masterarbeit)

Wietze
Wietze
Pumpe zur Grundwasserförderung
Pumpe zur Grundwasserförderung

Worum geht es?

Die Freisetzung von Radionukliden aus kerntechnischen Anlagen im Rahmen zulässiger Emissionen führt zu einer diffusen Belastung von großräumigen Reservoiren wie der Atmosphäre, den Ozeanen und Binnengewässern und der Böden. Sie gelangen mit dem Niederschlag in die Oberflächengewässer, werden transportiert und infiltrieren das Grundwasser.Das Verbundprojekt 'TransAqua' beschäftigt sich mit der Sensitivität von Trinkwasserreservoiren in Bezug auf den Eintrag von künstlichen Radionukliden. Im Vordergrund stehen dabei die aquatischen Stoffkreisläufe der Radionuklide H-3, C-14, Sr‑90, Cs-137, I-129 und Pu-239 / Pu-240. Im Rahmen des Projektes werden Messverfahren für verschiedene Radionuklide entwickelt, angepasst und optimiert. Die jeweils vordringlichste Aufgabenstellung variiert mit Fortschreiten des Projekts. Die zurzeit zu bearbeiteten Radionuklide sind Sr-90, Cs-137 und Pu-239/240.

Laboranteil: 80%
Publizierbarkeit:
60%

Voraussetzungen:

Gesucht wird ein/e KandidatIn mit fortgeschrittenen Kenntnissen der Strahlenphysik und anorganischen Chemie, insbesondere auch mit praktischen Fähigkeiten im chemischen Labor. Die Teilnahme am Grundpraktikum wird vorausgesetzt; die Teilnahme am Praktikum 'Master Analytik' ist wünschenswert.

Geeignet für:
Master Chemie/ Master Analytik, Master Physik (mit Nebenfach Chemie);
teilweise sind für kleinere Unterthemen auch Bachelorarbeiten, in Einzelfällen auch Forschungspraktika möglich

Start:
ab sofort

Kontakt: Prof. Dr. Clemens Walther

Ausarbeitung eines NAA-Versuch für das Praktikum 'Master Analytik' (Bachelor-/Masterarbeit)

Neutronenquelle
Neutronenquelle
Gamma-Detektor
Gamma-Detektor

Worum geht es?

Die Neutronenaktivierungsanalyse (NAA) basiert auf der Erzeugung von Radionukliden durch Neutroneneinfang. Dies erlaubt unter günstigen Umständen Untersuchungen im Ultraspurenbereich ohne Matrixabtrennung. Anwendungsbeispiele in der Umweltanalytik stellen die Altersbestimmung oder Herkunftsanalyse dar.
Im Rahmen dieser Arbeit soll ein maximal halbtägiger Versuch zur Neutronenaktivierungsanalyse (NAA) mit gammaspektrometrischer Messung für das Praktikum 'Master Analytik' ausgearbeitet werden. Im Mittelpunkt des Versuches soll eine analytische Anwendung der Neutronenaktivierung stehen. Die Grundlagen der Neutronenaktivierung brauchen nicht behandelt zu werden, da diese in einem vorhergehenden Versuch vermittelt werden. Mögliche Anwendungsbeispiele für den Versuch sollen hierzu mit dem Unterarbeitskreis Archäometrie des Arbeitskreises Analytik abgestimmt werden. Bei der praktischen Umsetzung des Versuches soll die Eignung beider am Institut verfügbarer Neutronenquellen berücksichtigt werden. Gegenstand der Arbeit ist die Ausarbeitung des Versuches einschließlich der Erstellung eines Versuchsskriptes für die Studierenden und einer Anleitung für den Betreuer.

Laboranteil: 60%

Voraussetzungen:

Gesucht wird ein/e KandidatIn mit fortgeschrittenen Kenntnissen der Strahlenphysik und grundlegenden Kenntnissen der Chemie. Die Teilnahme am Grundpraktikum wird vorausgesetzt. Die Teilnahme an Grundlagenversuch Neutronenaktivierung kann im Rahmen der Arbeit nachgeholt werden. Bei der Entwicklung eines neuen Versuches sind wissenschaftliche Kreativität und Improvisationsvermögen gefragt.

Geeignet für:
Bachelor/Master Lehramtskandidaten, Master Chemie/ Master Analytik, Bachelor Physik (Nebenfach Chemie hilfreich)

Start:
ab sofort

Kontakt: Prof. Dr. Clemens Walther