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Biologische Radionuklidentfernung durch Nutzung natürlicher Assoziationsprozesse (RENA)

Biologische Radionuklidentfernung durch Nutzung natürlicher Assoziationsprozesse (RENA)

Leitung:  Prof. Dr. Georg Steinhauser
Team:  Dr. Dorian Zok, Tobias Blenke
Jahr:  2021
Datum:  12-11-21
Förderung:  Bundesministerium für Bildung und Forschung, Förderkennzeichen 02NUK066C
Laufzeit:  01.09.2021-31.08.2024

BIOLOGISCHE RADIONUKLIDENTFERNUNG DURCH NUTZUNG NATÜRLICHER ASSOZIATIONSPROZESSE (RENA)

Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Verfahrens zur ex situ-Behandlung radionuklidbelasteter Böden, die aus dem Rückbau kerntechnischer Anlagen stammen. Dafür wird das Potential der Biologie (Pflanzen, Pilze) zur Mobilisierung und Entfernung von Radionukliden aus Böden untersucht. Ziel ist die signifikante Volumenreduktion mittel- und schwachradioaktiver Abfälle. Unsere Untersuchungen gehen von bereits ausgekofferten und entsprechend vorbehandelten Böden aus. Die aus dem Bau-bereich stammenden polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAKs) werden als charakteristische und zusätzliche organische Kontaminationen derartiger Böden bei der Remediation berücksichtigt. Der holistische Ansatz, der die bodenmikrobiologischen, mineralogischen, geo- und radiochemischen Aspekte vereint, wird für die Implementierung in ein reaktives Transportmodell vorbereitet. Mit einem derartigen numerischen Ansatz sollen Vorhersagen über die Effizienz, quantitative Einflussfaktoren und insbesondere Übertragbarkeit auf andere Bodenmaterialien aus Rückbauvorhaben ermöglicht werden.

 

 

Verbundpartner:

-          Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf - Institut für Ressourcenökologie

-          Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf – Abteilung Biogeochemie

-          VKTA - Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf e. V. - Fachbereich Rückbau und Entsorgung / Strahlenschutz

-          Friedrich-Schiller-Universität Jena - Institut für Mikrobiologie

-          Friedrich-Schiller-Universität Jena - Institut für Geowissenschaften