Research
Research projects

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  • Biologische Verfahren zur Strahlenschutzvorsorge bei Radionuklidbelastungen (BioVeStRa)
    Pflanzen, die auf radioaktiv belasteten Böden wachsen, nehmen über ihr Wurzelwerk kontinuierlich Radionuklide aus dem Boden auf. Hierdurch entsteht das Risiko des Eintrags radioaktiver Stoffe in die Nahrungskette des Menschen (Ingestionspfad). Mechanismus und Ausmaß des Radionuklidtransfers vom Boden in die Pflanzen sind daher von großem Interesse in der Radioökologie. Im Rahmen des BioVeStRa-Projektes wird untersucht, welchen Einfluss der gezielte Einsatz von saprophytischen, bodenlebenden Pilzkulturen auf den Transport von Radionukliden in die Pflanzen hat.
    Team: Prof. Dr. Clemens Walther, Prof. Dr. Georg Steinhauser, Dr. Dharmendra Gupta, Wolfgang Schulz
    Year: 2016
    Sponsors: Bundesministerium für Bildung und Forschung - Förderkennzeichen: 02S9276D
    Lifespan: 01.05.2016 - 30.04.2019
  • A Modular European Education and Training Concept In Nuclear and Radio Chemistry (MEET-CINCH)
    In den Jahren 2010-2016 wurden zwei "CINCH-Projekte" im Rahmen des Euratom-RP7 unterstützt: CINCH-I: Cooperation in Education in Nuclear Chemistry, und CINCH-II: Cooperation and training in Education in Nuclear Chemistry. Das Ziel dieser Projekte war es, die Ausbildung von fachlich qualifizierten Mitarbeitern im Bereich der Radiochemie zu fördern, beginnend bei jungen Wissenschaftlern während des Masterstudiums und der Promotion.
    Leaders: Dr. Jan-Willem Vahlbruch
    Team: Dr. Claudia Fournier, Vivien Schulte, Wolfgang Schulz, Paul Hanemann
    Year: 2017
    Sponsors: Europäische Union - Horizont 2020\nFörderkennzeichen: 754972
    Lifespan: 01.06.2017 - 31.05.2020
  • Transport- und Transferverhalten langlebiger Radionuklide entlang der kausalen Kette Grundwasser-Boden-Oberfläche-Pflanze unter Berücksichtigung langfristiger klimatischer Veränderungen (TRANS-LARA)
    Bei der Betrachtung der Langzeitsicherheit eines Endlagers für radioaktive Abfälle müssen mögliche Austritte und die Migration und Akkumulation von Radionukliden im Fernfeld berücksichtigt werden. Die Ergebnisse dieses Projektes sollen zu einem tieferen Verständnis der komplexen Mechanismen des Radionuklidtransports aus der Grundwasserzone über den Boden in die Pflanzen und damit zu verbesserten Risikoabschätzungen für die Exposition der Bevölkerung über lange Zeiträume führen. Einen wesentlichen Fortschritt bildet hierbei die Aufklärung der Aufnahmemechanismen der Radionuklide in Nutzpflanzen auf molekularer Ebene, ein Konzept, das eine über bisherige Transferfaktoren weit hinausgehende Aussagekraft erlaubt.
    Leaders: Dr. Beate Riebe
    Team: Annika Gust, Simon Pottgießer, Marcus Mandel
    Year: 2017
    Sponsors: Bundesministerium für Bildung und Forschung - Förderkennzeichen: 02 NUK 051A
    Lifespan: 01.09.2017 - 31.08.2020
  • Secondary Ionisation of Radioactive Isotopes for Ultra trace analysis with Spatial resolution (SIRIUS)
    Das Verhalten von Plutonium in der Umwelt ist in der Radioökologie von sehr großem Interesse. Dabei hat sich bei bisherigen Untersuchungen herausgestellt, dass eine bloße spurenanalytische Detektion des Plutoniums nicht allen Fragestellungen gerecht wird. Aufgrund des komplexen chemischen Bindungsverhaltens sind detaillierte Speziationsuntersuchungen unumgänglich, um ein genaues Bild seines Verhaltens in der Umwelt zu gewinnen.
    Leaders: Prof. Dr. Clemens Walther
    Team: Hauke Bosco, Martin Weiß, Manuel Raiwa, Paul Hanemann
    Year: 2019
    Sponsors: BMBF 2020+ 02NUK044A
    Lifespan: 01.01.2016 - 31.12.2019
  • Nukleare Umweltforensik mit Radiocäsiumisotopen
    Ist eine Umweltprobe mit radioaktivem Material (konkret: Radiocäsium) aus mehreren Quellen kontaminiert, ist es schwierig die Quellen der Kontamination zu identifizieren. Über einen charakteristischen 135Cs/137Cs Fingerabdruck sollen Umweltproben einer spezifischen Quelle zuordnen werden. 135Cs zählt hierbei zu den "schwierigsten" Radionukliden der nuklearen Umweltanalytik und soll nun analytisch "fassbar" gemacht werden. Ein Beispiel hierfür sind die in Fukushima freigesetzten Mikrosphären, die ein mikroskopisches Archiv an Spaltprodukten einer konkreten Quelle darstellen. Die isotopische Zusammensetzung der Radiocäsiumfraktion der Mikrosphären soll daher mittels Laserablations-Tripel-Quadrupol-ICP-Massenspektrometrie (LA-ICP-QQQ) analysiert werden.
    Team: Dorian Zok, Prof. Dr. Georg Steinhauser
    Year: 2019
    Sponsors: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Projektnummer 419819104
    Lifespan: 01.01.2019 – 31.12.2021